Rückblick

In unse­rem Kin­der­gar­ten ist immer etwas los, da ver­fliegt die Zeit im Nu. Scha­de, wenn dann wie­der eine schö­ne Ver­an­stal­tung vor­bei ist. Aber an eini­ge Din­ge erin­nern wir uns ganz beson­ders ger­ne …

Baumdetektive unterwegs

In der Woche vom 16.10.17 – 20.10.17 fand unse­re ers­te Wald­wo­che statt. Für unse­re neu­en Kin­der ein ganz neu­es Erleb­nis. Jeden Tag mit dem Bus in den Wald fah­ren ist schon anders, als den Tag im Kin­der­gar­ten zu ver­brin­gen.

Eine Woche vor­her ent­schie­den die Kin­der, in wel­che Wäl­der wir an den ein­zel­nen Tagen fah­ren wol­len. Mon­tags gin­gen wir zum Bei­spiel in den „Wolfs­wald“. Dort bau­ten wir uns mit Stö­cken und Sei­len tol­le Schau­keln. An allen ande­ren Tagen ver­brach­ten wir unse­re Zeit mit Klet­tern, Schnit­zen, Tipi‚s bau­en, Hän­ge run­ter­rut­schen, Insek­ten beob­ach­ten, Schau­keln und noch vie­les mehr. Auch beim Wald­quiz konn­ten die Kin­der ihr neu­es Wis­sen unter Beweis stel­len. Da waren z.B. Fra­gen zum The­ma Win­ter­schlaf, Laub- und Nadel­bäu­me, Woh­nung vom Eich­hörn­chen usw.

Am Don­ners­tag fuh­ren wir dann nach Heis­ter­schoß. Heu­te soll­te uns etwas ganz beson­de­res erwar­ten. Zu Beginn früh­stück­ten wir auf dem Bau­ern­hof und zwar durf­ten wir dabei auf einem Stroh­bal­len­so­fa sit­zen. Wäh­rend des Früh­stücks wur­de dann von Tina die Über­ra­schung geholt. Sie kam mit ihrem gesat­tel­tem Pferd „Rano“ zu uns. Jedes Kind hat­te heu­te die Gele­gen­heit eine Run­de auf Rano zu rei­ten.

Sie waren zum Teil etwas auf­ge­regt, aber an ihren strah­len­den Augen konn­te man erken­nen, wie sehr sie den Ritt genos­sen. Am Frei­tag woll­ten wir dann unse­re gewünsch­te Wald­schatz­su­che ver­an­stal­ten. Da die Wet­ter­pro­gno­sen aber nicht beson­ders gut waren beschlos­sen wir, unse­re Schatz­su­che in die Kitaum­ge­bung zu ver­le­gen. Wir gin­gen also los und sie­he da, da hin­gen doch tat­säch­lich Bän­der am Weges­rand. Auf­merk­sam ver­folg­ten wir die Spur bis zum Spiel­platz. Da ange­kom­men ende­te die Spur und fan­den einen Brief. Im Brief stand, dass wir am Kin­der­gar­ten einen Schatz fin­den wür­den. Nach kur­zem Suchen fan­den wir auch eine Kis­te. Doch ohweh, die­se war mit Schlös­sern ver­schlos­sen. Wir muss­ten erst eini­ge Wald­fra­gen beant­wor­ten um den rich­ti­gen Zah­len­code für das Schloss zu erhal­ten.

Dies war aber kein Pro­blem für die Baumi‚s und konn­ten schnell die Kis­te öff­nen. In der Kis­te erwar­te­te uns eine süße Über­ra­schung in Form von Füch­sen und Ber­ren, sowie eine klei­ne Bas­te­lei.

Wir lie­ßen uns die Lecke­rei­en schme­cken und been­de­te damit die ers­te Wald­wo­che der Baum­grup­pe.

Einblicke in die Eingewöhnungsphase — ein Bericht aus der Blumengruppe

.… und wie­der fängt ein neu­es Kin­der­gar­ten­jahr an!

Nach­dem wir uns vor den Som­mer­fe­ri­en stolz und auch ein biss­chen weh­mü­tig von unse­ren ange­hen­den Schul­kin­dern ver­ab­schie­det und alle erfolg­reich aus dem Kin­der­gar­ten „gewor­fen“ 🙂 haben, hat bei uns in der Blu­men­grup­pe für sechs neue „Blu­mis“ die Kin­der­gar­ten­zeit begon­nen.

Alle Kin­der konn­ten bereits vor den Feri­en aus­gie­big an den Schnup­per­ta­gen den Kin­der­gar­ten erkun­den und den All­tag in der Grup­pe erkun­den.

Somit fild der Neu­be­ginn zum Kin­der­gar­ten­start ab Anfang August dann auch gar nicht mehr soooo schwer. Anfangs muss­ten noch ein paar Trän­chen getrock­net wer­den, aber schon nach ein paar Tagen konn­ten sich alle bereits gut von Mama oder Papa tren­nen und sich freu­dig und ganz mutig ins Spiel­ge­sche­hen stür­zen. Wir waren alle über­rascht, wie schnell die Ein­ge­wöh­nung ging!

Auch unse­re „neu­en“ Wackel­zäh­ne und Mit­tel­kin­der freu­en sich auf ein neu­es, span­nen­des Kin­der­gar­ten­jahr in der Blu­men­grup­pe!

 

Falls auch Sie Inter­es­se an mehr Infor­ma­tio­nen über den Kin­der­gar­ten möch­ten, sind Sie herz­lich zu den Infor­ma­ti­ons­nach­mit­ta­gen ein­ge­la­den!

ATU-Glühwürmchen: Neue Warnwesten für die Hampelmänner

Bei der Akti­on „A.T.U- Glüh­würm­chen“ hat unser Fami­li­en­zen­trum Ham­pel­mann für alle Kin­der des Kin­der­gar­tens tol­le Warn­wes­ten gewon­nen. Um die­se in Emfpang zu neh­men, mach­te sich eine gro­ße Grup­pe von klei­nen Glüh­würm­chen und gro­ßen Glüh­wür­mern zur A.T.U.-Filiale in Hennef auf, um den Gewinn in Emp­fang zu neh­men.

Wir freu­en uns rie­sig über die­ses tol­le Geschenk, das wir sicher bei unse­ren gan­zen Aus­flü­gen — beson­ders in der dunk­len Jah­res­zeit — sehr gut benut­zen kön­nen!!

Vie­len Dank!DSC_3625

Wackelzähne — es geht los!!!

End­lich ist es soweit: Der ers­te Wackel­zahn­tag ist da. Mit gro­ßer Auf­re­gung und Span­nung fin­gen die Wackel­zäh­ne mit dem 1. Hil­fe Kurs an. Wir lern­ten die Not­ruf­num­mern von der Feu­er­wehr und der Poli­zei ken­nen.

Mit einem Tele­fon muss­ten die Kin­der jeder sel­ber wäh­len und übten somit den Not­fall. Auch lern­ten wir, was alles in einen 1. Hil­fe­kas­ten gehört.

Sogar eine Haus­auf­ga­be beka­men wir auf: „Mal schau­en, wer das nächs­te Mal weiß wo der 1. Hil­fe­kas­ten im Auto ist!“

Zum Abschluss beka­men wir noch eine Mal­vor­la­ge mit Feu­er­wehr- und Poli­zei­au­to sowie einen Ret­tungs­wa­gen drauf geschenkt. Das nächs­te Mal üben wir Pflas­ter kle­ben, Ver­bän­de anle­gen etc.

Wir freu­en uns auf den Abschluss, wo unse­re Mamas und Papas mit dabei sein kön­nen um zu sehen, wie viel wir bereits gelernt haben! 🙂

Erste Hilfe für die Wackelzähne mit Dr. Tom

Am 5.9.2017 hat uns Dr. Tom im Kin­der­gar­ten besucht. Dr. Tom ist eine des Arbei­ter Sama­ri­ter Bun­des, der Kin­dern die Grund­la­gen der Ers­ten Hil­fe näher bringt.

Die Tele­fon­num­mer 112 konn­ten die Kin­der ganz schnell ler­nen, da Dr. Tom ihnen einen ganz ein­fa­chen Trick gezeigt hat: Man hat 1- Mund, 1- Nase und 2- Augen im Gesicht. Das wur­de sich ganz fix gemerkt.

Danach wur­den die Kin­der ver­pflas­tert, Ver­bän­de anle­gen wur­de geübt und einen Not­ruf abset­zen kann jetzt auch jeder Teil­neh­mer.

Das aller­bes­te kam noch zum Schluss, denn Dr. Tom hat einen rich­ti­gen Ret­tungs­wa­gen mit­ge­bracht. den durf­ten die Wackel­zäh­ne rich­tig aus­gie­big anschau­en, sich auf die Tra­ge legen, an das Lenk­rad set­zen und sogar das Blau­licht anma­chen.

Als Dr. Tom dann mit sei­nem RTW den Kin­der­gar­ten ver­liess, war dies gekrönt von dem Klang der Sire­ne. Die war sooooo laut, dass sich alle Kin­der die Ohren zuhal­ten muss­ten.

Das war ein rund­um gelun­ge­ner Tag, an dem wir viel gelernt haben!

Sportwochen im Hampelmann

Kin­der wol­len und sol­len sich bewe­gen. Viel­sei­ti­ge Bewe­gungs­er­fah­run­gen unter­stüt­zen Kin­der in ihrer gesun­den Ent­wick­lung und bil­den die Basis für die Aus­bil­dung kör­per­li­cher, geis­ti­ger und sozia­ler Kom­pe­ten­zen. Des­halb haben wir das Pro­jekt „Spo­S­pi­To bringt Kin­der in Bewe­gung!“ in unse­re Sport­wo­chen inte­griert, damit die Kin­der mit viel Freu­de, Moti­va­ti­on und Krea­ti­vi­tät zur Bewe­gung moti­viert wer­den. Bei Spo­S­pi­To gibt es kei­ne Ver­lie­rer, son­dern nur Gewin­ner nach dem olym­pi­schen Gedan­ken: „Allein das Mit­ma­chen zählt!“

Vom 12.6. bis zum 23.6.2017 fan­den im Ham­pel­mann Sport­wo­chen statt.

Jeden Tag gab es eine ande­re sport­li­che Akti­on, um spie­le­risch die Freu­de am Sport zu för­dern. Das Gleich­ge­wicht wur­de durch Balan­cie­ren auf Bän­ken und Slack­li­nes trai­niert. Aber auch Sand­säck­chen wur­den auf dem Kopf balan­ciert. Ver­schie­de­ne Schau­keln wur­den im Wald auf­ge­baut. In der KiTa wur­den ver­schie­de­ne Mate­ria­li­en an Sta­tio­nen ange­bo­ten: Tücher jon­glie­ren, Bän­ke balan­cie­ren, Bäl­le wer­fen und schie­ßen, Dosen­wer­fen, Rei­fen­lauf, Geschick­lich­keits­par­cours, Drei­bein­lauf, Roll­brett fah­ren und Klet­tern auf Stüh­len. Auch ein Was­ser und Plansch­tag fand statt.

Am Frei­tag den 23.6. fand der gro­ße Spon­so­ren­lauf statt. Alle Kin­der star­te­ten zum Lauf um das Haus. Durch alle flei­ßi­gen Läu­fer und Läu­fe­rin­nen kam eine unglaub­lich tol­le Sum­me zusam­men. Der Erlös des Lau­fes wird in eine neue Mat­sch­an­lan­ge inves­tiert.

Nach dem Spon­so­ren­lauf fand mit­tags ein net­tes Bei­sam­men­sein mit vie­len Fami­li­en statt, jede Fami­lie brach­te eine Spen­de für das Buf­fet mit und so ent­stand ein gehalt­vol­les Mit­tag­essen für alle. Nach dem gemein­sa­men Essen fand eine „Sie­ger­eh­rung“ statt, den Kin­dern wur­den Urkun­den und Medail­len über­reicht.

Wir dan­ken allen Eltern und Kin­der für die rege Teil­nah­me an unse­ren Sport­wo­chen 🙂

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Den Heinzelmännchen auf der Spur — Wandertag der Baumgruppe

Zwei Wochen lang haben wir die Tage gezählt und heu­te war es end­lich soweit, unser Wan­der­tag ins schö­ne Köln soll­te heu­te end­lich statt­fin­den. Schon um 9.09 Uhr soll­te uns der Zug vom Henne­fer Bahn­hof nach Köln brin­gen und sie­he da, er war sogar pünkt­lich. Alle Baum­kin­der nah­men Platz im Zug und los ging es. Die Zeit ver­ging wie im Flu­ge! Am Bahn­hof ange­kom­men wirk­ten die Bau­mis erst noch was antriebs­los, aber dies soll­te sich nach dem Früh­stück schlag­ar­tig ändern.

Nach­dem wir uns an einem gemüt­li­chen Plätz­chen, Bröt­chen, Sala­mis, Käse und ande­re Lecke­rei­en schme­cken lie­ßen ging es uns viel bes­ser und wir konn­ten gut gelaunt zu unse­rer bevor­ste­hen­den Füh­rung gehen. Vere­na, so hieß die Frau die uns die Plät­ze von den Hein­zel­männ­chen zei­gen woll­te, ging mit uns sofort zum Hein­zel­männ­chen­brun­nen. Dort konn­ten die Bau­mis schon sehr mit ihrem Wis­sen von der Geschich­te rund um die Hein­zel­männ­chen glän­zen. Aber nun stell­te sich uns die Fra­ge, wie sind die Hein­zel­männ­chen über­haupt in die Stadt gekom­men? Es gab doch eine Mau­er mit Toren rund um Köln.

Wir woll­ten der Sache auf den Grund gehen. Unter ande­rem gin­gen wir dabei auch in eine Park­ga­ra­ge. Wie­so das fra­gen Sie sich? Tja, da, wo heu­te näm­lich die Gara­ge steht, war frü­her die gro­ße Stadt­mau­er und man kann auch jetzt noch einen Teil davon sehen. Am Ran­de die­ser Mau­er steht auch ein Haus und da war doch tat­säch­lich eine Öff­nung, durch die die Hein­zel­männ­chen auf die ande­re Sei­te gelangt sein könn­ten.

Nach ca. 1,5 Stun­den auf­merk­sa­mem Zuhö­ren waren die Kin­der bereit für das anste­hen­de Essen. In einem Restau­rant, bestell­ten wir Piz­za oder Schnit­zel mit Pom­mes. Gut gestärkt vom Mit­tag­essen, gin­gen wir zum Was­ser­spiel­platz. Mit viel Spaß stampf­ten die Kin­der durchs Was­ser. Bis auf ein / zwei Kin­der sind auch nur Füße und Bei­ne nass gewor­den. Lei­der ver­flog die Zeit so schnell und wir muss­ten uns wie­der anzie­hen um den Zug nach Hennef zu bekom­men .Da wir noch Zeit hat­ten, gin­gen wir noch in den Köl­ner Dom. Dort bestaun­ten die Kin­der noch die bun­ten Fens­ter und ande­re Schät­ze .Müde aber vol­ler Erleb­nis­se kamen wir in Hennef an, wo uns die Eltern schon erwar­te­ten.

 

 

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Eine märchenhafte Zeit

Eine mär­chen­haf­te Zeit

Mär­chen wecken bei vie­len Men­schen Kind­heits­er­in­ne­run­gen und sind oft mit einer hei­me­li­gen Atmo­sphä­re ver­bun­den. Obwohl man über Jah­re hin­weg kei­ner­lei Berüh­rung mehr mit ihnen hat­te, so gera­ten sie doch nie wirk­lich in Ver­ges­sen­heit.
Jedes Kind wird schnell in den Bann der Kämp­fe und deren sieg­rei­chen Been­di­gun­gen gezo­gen. Mär­chen wer­den so lan­ge leben, so lan­ge es Erzäh­ler gibt.
Aus die­sem und noch vie­len ande­ren Grün­den habe ich beschlos­sen, das The­ma Mär­chen für mei­ne Abschluss­ar­beit als Erzie­he­rin zu wäh­len.
Mit mei­ner Pro­jekt­grup­pe, den Wackel­zäh­nen der Blu­men­grup­pe, habe ich zusam­men das Pro­jekt „Im Mär­chen­land“ geplant und durch­ge­führt. Die Kin­der haben unter meh­re­ren Mär­chen die drei Mär­chen „Hän­sel und Gre­tel“, „Der Frosch­kö­nig“ und „Schnee­witt­chen“ aus­ge­wählt.
Dar­auf­hin haben sie einen Plan mit eige­nen Ide­en zu die­sen The­men erstellt. Den Kin­dern waren beson­ders das Sin­gen und das Aus­den­ken eines eige­nen Mär­chens wich­tig.
Mit dem Lied „In Omas dickem Mär­chen­buch“ haben wir jedes Pro­jekt­tref­fen ein­ge­läu­tet. Durch ein Kamis­hi­bai, einem japa­ni­schen Tisch- und Erzähl­thea­ter, haben wir die drei Mär­chen betrach­tet und mit Hil­fe der gro­ßen Bil­der erzählt. Mit Freu­de und Moti­va­ti­on wur­den noch so klei­ne inhalt­li­che Ein­zel­hei­ten mit den ande­ren geteilt.
Außer­dem wur­den Lie­der, Rei­me und Ver­se zu „Hän­sel und Gre­tel“ gesun­gen, gespro­chen und aus­ge­dacht. Mit Instru­men­ten haben wir das Mär­chen „Der Frosch­kö­nig“ beglei­ten und eine musi­ka­li­sche Stun­de durch­ge­führt. Auch die Bewe­gung durf­te nicht feh­len. Die Kin­der mach­ten sich in einer Turn­stun­de auf den Weg durch den Wald bis hin­ter die sie­ben Ber­ge zu den sie­ben Zwer­gen und über­wan­den dabei so eini­ge Hin­der­nis­se.
Das High­light der Grup­pe war jedoch ein­deu­tig das Kre­ieren eines eige­nen Mär­chens „Der Bär und drei Schwes­tern“. Zu die­sem Mär­chen haben die Kin­der eige­ne Bil­der für das Kamis­hi­bai her­ge­stellt und der gesam­ten Blu­men­grup­pe prä­sen­tiert.
Wir hat­ten eine mär­chen­haf­te Zeit und wenn sie nicht gestor­ben sind so leben sie noch heu­te.

 

Die Blu­men­grup­pe

Winterliche Übernachtung in der Baumgruppe

Am Frei­tag, den 12.01.17 war es end­lich soweit, die Über­nach­tung in der Baum­grup­pe. Vor­mit­tags über merk­te man, wie auf­ge­regt so man­ches Kind doch war. Abends um 17.30 Uhr soll­te es los­ge­hen. Alle Kin­der und Eltern kamen mit all ihren Sachen und man berei­te­te gemein­sam einen gemüt­li­chen Schaf­platz vor. Nach­dem alle den Schlaf­platz her­ge­rich­tet und aus­pro­biert hat­ten, ver­ab­schie­de­ten sie sich von­ein­an­der. Sofort wur­den die Taschen­lam­pen aus­ge­packt und sie lie­fen durch die dunk­len Grup­pen um aus­zu­pro­bie­ren, wie ihre Lam­pe wohl leuch­tet. Eini­ge ande­re Kin­der blie­ben auch eine Wei­le in ihrem Bett lie­gen und erzähl­ten sich Geschich­ten. Kurz vor halb­sie­ben rie­fen wir alle Kin­der in die Turn­hal­le, denn gleich soll­te es Essen geben. Die Bau­mis sind mitt­wochs näm­lich in die Stadt gegan­gen und haben dort ihre Piz­za für die Über­nach­tung bestellt. Also war­te­ten wir auf unser Essen! Und warteten…..und war­te­ten!

Was war denn das, wo blieb unser Essen nur? Wir rie­fen in der Piz­ze­ria an und man sag­te uns, dass unse­re Bestel­lung doch tat­säch­lich ver­ges­sen wur­de. Was nun? Der Piz­za­mann ver­sprach uns schleu­nigst das Essen nach­zu­lie­fern. Da die Kin­der lang­sam unge­dul­dig wur­den, änder­ten wir kurz­fris­tig unse­ren Plan. Wir fin­gen also an, Fern­se­hen zu gucken. Sie hat­ten sich gemein­sam für „Tho­mas und die Loko­mo­ti­ve“ ent­schie­den. Gebannt schau­ten sich alle den Film an. Etwa 30 min. nach Film­be­ginn kam dann unser Essen und wir mach­ten eine Essens­pau­se.

Alle lie­ßen sich die lecke­re Piz­za mit Käse, Sala­mi, Tun­fisch, Pil­zen und Spi­nat und die Geträn­ke schme­cken. Nach der Piz­za gab es für die Bäu­che, wo noch was rein­pass­te, Scho­ko- und Vanil­le­eis mit bun­ten Streu­seln. Gesät­tigt schau­ten sich die Kin­der nun den Rest vom Film an. Gegen halb­neun war der Film zu Ende und die Kin­der woll­ten nun zu ihrer Nacht­wan­de­rung auf­bre­chen. Also zogen wir uns warm an und mach­ten uns auf den Weg nach drau­ßen. An der Tür ange­langt sahen wir dann plötz­lich, dass es begon­nen hat­te zu schnei­en. Der gan­ze Boden war vol­ler Schnee und es rie­sel­te immer noch wei­ter. Wir stapf­ten also durch den Schnee und dreh­ten eine Run­de um den Kin­der­gar­ten. Der Schnee fun­kel­te noch mehr durch den Schein unse­rer Taschen­lam­pen. Nach­dem sich der Schnee über alle Kin­der gelegt hat­te, schüt­tel­ten wir uns, am Kin­der­gar­ten ange­kom­men, kräf­tig aus. Eini­gen merk­te man die Müdig­keit mitt­ler­wei­le an und wir ent­schie­den uns dafür, uns unse­re Schlaf­an­zü­ge anzu­zie­hen. Danach tra­fen wir uns noch­mal in der Turn­hal­le, tran­ken und knab­ber­ten noch was und gin­gen dann zum Zäh­ne­put­zen. Glück­lich, satt und zufrie­den leg­ten sich alle in ihr kusche­li­ges Bett und schlie­fen ganz schnell ein. Kurz nach 22.00 Uhr hör­te man nur noch das lei­se Atmen und Seuf­zen der schla­fen­den Kin­der.

Alle schlum­mer­ten die gan­ze Nacht durch und erst gegen 6.30 Uhr hör­te man, wie die ers­ten paar Kin­der wach wur­den. Nach und nach wach­ten alle auf (oder wur­den geweckt), zogen sich an und räum­ten ihren Schlaf­platz schon ein wenig auf. Für 8.30 Uhr waren die Eltern zum Früh­stück bestellt und alle lie­ßen sich Bröt­chen, Wurst, Nutel­la und Co schme­cken. Danach wur­de nur noch auf­ge­räumt, eige­packt und sich ver­ab­schie­det. Es war eine rund­um gelun­ge­ne, schö­ne und auch ruhi­ge Über­nach­tung und wir freu­en uns schon auf das nächs­te Jahr. Eure Bau­mis

 

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Spielzeugfreie Zeit — erste Berichte

Bewegung

Im Dezem­ber weh­te im Ham­pel­mann ein neu­er Wind: die Spiel­zeug­freie Zeit wird als Pilot­pro­jekt für 4 Wochen erprobt. Hier fin­den Sie die ers­ten Rück­mel­dun­gen aus den ein­zel­nen Grup­pen:

Schirm­grup­pe:

Eine span­nen­de Zeit hat für uns in der Schirm­grup­pe begon­nen, die spiel­zeug­freie Zeit. Drei Wochen dau­ert die­ses gemein­sa­me „Expe­ri­ment“ (in allen drei Grup­pen) und wur­de mit den Kin­dern gemein­sam vor­be­rei­tet. Damit das Spiel­zeug vor Beginn nach und nach ver­schwin­den konn­te, muss­ten natür­lich geeig­ne­te Geheim­ver­ste­cke gefun­den wer­den. Alle Kin­der hal­fen tat­kräf­tig mit und im nu waren Rega­le und Schrän­ke erst­mal wie leer­ge­fegt. Doch das mach­te uns gar nichts aus, denn auch ohne Spiel­sa­chen fal­len uns vie­le tol­le Sachen ein. Eine Men­ge Tücher und Decken laden zum Ver­klei­den oder Höh­len­bau­en ein. Auch Papp­kar­tons oder Tep­pich­flie­sen kön­nen tol­le Spiel­be­glei­ter sein.

Ein Tisch ist plötz­lich kein Tisch mehr, son­dern wird zum Bus, indem man ihn ein­fach umdreht und mit Stüh­len bestückt. Dazu wird noch schnell ein Lenk­rad orga­ni­siert und los geht die Fahrt! Auf ein­mal wol­len so vie­le wun­der­ba­re Ide­en aus dem Kopf her­aus, die zuvor den Weg hin­aus nicht fin­den woll­ten. Wir sind schon ganz gespannt, wel­che Ide­en wir in den kom­men­den zwei Wochen noch umset­zen kön­nen und freu­en uns auf eine wei­te­re span­nen­de Zeit!

Blu­men­grup­pe:

Nun ist schon die zwei­te Woche unse­rer spiel­zeug­frei­en Zeit im Kin­der­gar­ten. Es klappt wirk­lich gut, die Kin­der bau­en Höh­len, Buden und „Klet­ter­land­schaf­ten“, spie­len Ver­ste­cken, Schlaf­kö­nig und Flüs­ter­post. Bis­her hat noch kein Kind in der Blu­men­grup­pe nach ande­ren Mate­ria­li­en gefragt. Hier ein paar State­ments der Kin­der:

A (6;1): Wir haben kei­ne Schie­nen und Bau­klöt­ze, die Bag­ger sind weg. Alle Sachen sind weg­ge­räumt. Ich fin­de an spiel­zeug­frei alles gut. Ich fin­de gut, dass wir mehr Decken haben, ich baue ger­ne eine Klet­ter­land­schaft mit Rut­sche.

M (3;7): Schön ist es. Wir haben vie­le Decken und die Gro­ßen bau­en uns was auf. Wir dür­fen auf die Klet­ter­land­schaft.

E (6;2): Spiel­zeug­frei macht Spaß. Ich gehe auf die Klet­ter­land­schaft und spie­le Ver­ste­cken. Ich möch­te das noch län­ger haben.

M (4;10): Es ist gut, dass die Spiel­zeu­ge weg sind. Da müs­sen wir nix auf­räu­men.

J (4;4): Ich fin­de alle gut. Wir bau­en und toben.

M (5;6) Ich fin­de gar nix doof. Ich spie­le ger­ne Ver­ste­cken mit mei­nen Freun­den.

 

Wir sind gespannt auf die vie­len neu­en Ein­drü­cke der Kin­der!!

Fährt der Nikolaus auch Bus? — Ein Ausflug in den Wald…

Heu­te haben die Kin­der des Kin­der­gar­tens Ham­pel­mann den Niko­laus im Wald getrof­fen. Er stand an der Bus­hal­te­stel­le und war sicht­lich erfreut, dass ihm die Kin­der den Weg in den Wald gezeigt haben. Hier ein paar Impres­sio­nen von die­sem auf­re­gen­den Tag!

 

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Neuanfang in der Schirmgruppe

Herz­lich will­kom­men!“ hieß es im Som­mer nicht nur für die neu­en Kin­der und deren Fami­li­en in der Schirm­grup­pe, son­dern auch für zwei neue Erzie­he­rin­nen, die in der Grup­pe will­kom­men gehei­ßen wur­den. Somit stand sowohl den neu­en, als auch den alten Schirm­grup­pen­kin­dern ein Neu­an­fang bevor.

Die ers­ten Tage und Wochen stan­den unter dem Mot­to beschnup­pern und ori­en­tie­ren. Aus ehe­ma­li­gen Mit­tel­kin­der sind nun Wackel­zäh­ne gewor­den, die mit Begeis­te­rung jede Woche aufs Neue am Wackel­zahn­pro­jekt tei­le­neh­men. Auch für die Mit­tel­kin­der stan­den gro­ße Ver­än­de­run­gen an. Sie sind auf ein­mal nicht mehr die Klei­nen der Grup­pe und muss­ten sich zunächst in ihre neu­en Rol­len hin­ein­fin­den.

Beson­ders auf­re­gend waren die ers­ten Wochen aber wohl für die zehn neu­en Mäd­chen und Jun­gen der Schirm­grup­pe, die nach und nach den Kin­der­gar­ten erober­ten. Zunächst noch mit Mama oder Papa an ihrer Sei­te erkun­de­ten sie die Kin­der­gar­ten­welt und nah­men schon bald ganz selbst­stän­dig am Kin­der­gar­ten­all­tag teil. Es wur­de zum Bei­spiel gesun­gen, gespielt und Hand- und Fuß­ab­drü­cke gemacht. Hin und wie­der kul­ler­ten ein paar Kro­ko­dils­trä­nen, aber schon bald konn­ten ers­te Aus­flü­ge zu ver­schie­de­nen Spiel­plät­zen gewagt wer­den.

Die Pro­be aufs Exem­pel stell­te die ers­te Wald­wo­che dar, die Ende Okto­ber star­te­te. Gemein­sam haben wir den Wald erkun­det, Hügel erklom­men und Tipis aus Ästen gebaut. Außer­dem konn­ten die Kin­der dem aktu­el­len Grup­pen­the­ma „Tie­re in unse­rem Wald, auf der Wie­se und im Was­ser“ auf die Spur gehen.

Die ers­te Wald­wo­che haben alle gro­ßen und klei­nen „Schir­mis“ mit Bra­vour gemeis­tert und wir sind uns sicher, dass das Kin­der­gar­ten­jahr so schön und span­nend wei­ter­geht wie bis­her.

Das Team der Schirm­grup­pe

Seilbrücken & Baumschaukeln für die „Hampelmann-Kinder“

Seil­kon­struk­tio­nen wie Seil­brü­cken und Baum­schau­keln im Wald sind belieb­te Klet­ter­ele­men­te, wel­che Kin­dern viel­fäl­ti­ge Bewe­gungs­er­fah­run­gen bie­ten. So möch­ten auch wir unse­ren Kin­dern die­ses beson­de­re Erleb­nis wäh­rend unse­ren Wald­ta­gen anbie­ten kön­nen. Infol­ge­des­sen haben alle Erzie­he­rin­nen an einer  Fort­bil­dung zum The­ma „Seil­brü­cken und Baum­schau­keln als Klet­ter­ele­ment im Wald“ teil­ge­nom­men und erfolg­reich absol­viert.

Bereits am frü­hen Mor­gen wur­de sich mit der Kurs­lei­tung des WILA-Bil­dungs­zen­trums Bonn im Wald getrof­fen. Nach einer kur­zen Begrü­ßung ging es auch  schon in die Ein­füh­rung ver­schie­de­ner Mate­ri­al­kennt­nis­se und unter­schied­li­cher Kno­ten­tech­ni­ken. Nach eini­gen Übungs­ein­hei­ten konn­te das Gelern­te prak­tisch umge­setzt wer­den und im Wald ent­stan­den meh­re­re Seil­brü­cken sowie Baum­schau­keln, die natür­lich auch sel­ber aus­gie­big auf ihre Taug­lich­keit hin aus­pro­biert wur­den.

Nach einem inter­es­san­ten aber auch anstren­gen­den Tag sind wir nun bes­tens aus­ge­rüs­tet, um den Kin­der­gar­ten-All­tag für die Kin­der noch erleb­nis­rei­cher  gestal­ten zu kön­nen und wir freu­en uns bereits
jetzt auf die kom­men­den Wald­ta­ge.

Ihr

Ham­pel­mann“ Teamfoto-homepage-artikel-veronika

Lichterkinder — Spendenaktion

Es ist Sankt Mar­tin… Und was ver­bin­den wir in ers­ter Linie damit? Genau, das Tei­len. Sankt Mar­tin hat es uns vor­ge­macht und wir möch­ten ger­ne sei­nem Bei­spiel fol­gen.

Über „World Visi­on“ neh­men wir des­halb an der Akti­on „Lich­ter­kin­der“ teil. In Indi­en fehlt es so vie­len Men­schen und Fami­li­en an den ein­fachs­ten Din­gen, die für uns ganz selbst­ver­ständ­lich sind. Über die „Lich­ter­kin­der-Spen­den­ak­ti­on“ möch­ten auch wir tei­len und geben dafür etwas unse­res Gel­des her.

Hier­für ent­stan­den glit­zern­de Spen­den­do­sen in Form von Ster­nen, die zum fröh­li­chen Geben ein­lu­den. Die Kin­der hal­fen flei­ßig, klei­ne Engel­chen für all die Spen­der her­zu­stel­len, denn sie waren der Mei­nung, dass auch wir etwas tei­len könn­ten, um uns zu bedan­ken. Im Ein­gangs­be­reich stan­den nach all den Vor­be­rei­tun­gen nun unser Spen­den­tisch mit all den Engel­chen und die noch lee­ren Stern­do­sen zum Befül­len bereit.

Die Kin­der hal­fen flei­ßig beim Sam­meln der Spen­den und bedank­ten sich mit ihren Engeln. So wur­den die Dosen immer vol­ler und im Hin­ter­grund lief die CD mit dem Lich­ter­kin­der- Lied, das die Kin­der im Vor­feld ger­ne gemein­sam san­gen.

Am Ende unse­rer Spen­den­ak­ti­on waren wir sehr zufrie­den und freu­ten uns über all die Schei­ne und Mün­zen, die wir mit den Kin­dern gemein­sam zähl­ten. Zum Schluss kamen wir auf den tol­len Betrag von 338,79 €und freu­en uns sehr, dass wir die Men­schen in Indi­en mit unse­re Spen­de unter­stüt­zen dür­fen.

Wir bedan­ken uns sehr herz­lich für all die groß­zü­gi­gen Gaben und wün­schen

allen noch eine schö­ne Sankt Mar­tins­zeit!

 

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Waldwoche im Herbst mit der Blumengruppe, den „Blumis“ :-)

End­lich war es wie­der soweit – die ers­te Wald­wo­che der Blu­men­grup­pe stand an. Vom 24.10.–28.10.2016 tra­fen wir uns jeden Mor­gen in Hennef-Geis­tin­gen am Wald­park­platz an der Bodel­schwingh­stra­ße. Nach einem gemein­sa­men Wald­lied star­te­te der Wald­tag, die Eltern wur­den ver­ab­schie­det und wir mar­schier­ten los. Jeden Tag ver­brach­ten wir an einem ande­ren Platz im Wald.

Zuerst früh­stück­ten wir und dann ging es los. Wir haben unter ande­rem ein Wald­so­fa „restau­riert“, Buden gebaut, geschau­kelt, geklet­tert, Käfer beob­ach­tet und Baum­ar­ten ken­nen gelernt. Mit­tags wur­den wir am Park­platz wie­der abge­holt. Natür­lich haben auch die Wald­wich­tel bemerkt, dass wir im Wald waren und uns am Don­ners­tag mit etwas Süßem im Zau­ber­baum über­rascht.

Wir hat­ten jede Men­ge Spaß, ein klei­nes biss­chen Regen und haben uns „rich­tig schön“ dre­ckig gemacht.

Ein beson­de­rer Dank gilt allen Eltern, die uns durch Fahr­ge­mein­schaf­ten das Erleb­nis „Geis­tin­ger Wald“ mög­lich gemacht haben.

Herbst­lich schmud­de­li­ge Grü­ße sen­den Euch

20161028_114234die Blu­mis

Neues aus der Baumgruppe

Im Som­mer und im Herbst kann man nicht nur in der Natur die Ver­än­de­run­gen an den Bäu­men erken­nen, son­dern wie in jedem Jahr gab es auch Ver­än­de­run­gen in unse­rer Baum­grup­pe.

Von 6 Baum­kin­dern muss­ten wir uns vor den Som­mer­fe­ri­en ver­ab­schie­den, um sie neu­gie­rig, auf­ge­regt und vol­ler Vor­freu­de in die Schu­le zu schi­cken. Nach den Som­mer­fe­ri­en wur­de alle anders!!! Eigent­lich nicht ;0) aber für alle Kin­der begann ein neu­er Abschnitt.

Da waren plötz­lich neue, stol­ze Wackel­zäh­ne, die schon gespannt der Wackel­zahn­fahrt ent­ge­gen­fie­ber­ten. Es gab vie­le alte und neue Mit­tel­kin­der, die nun gar nicht mehr die Jüngs­ten waren. Aber die größ­te Ver­än­de­rung soll­te es für unse­re 7 neu­en Baum­kin­der geben.

Nicht nur für die Klei­nen begann ein neu­er Lebens­ab­schnitt, son­dern für alle neu­en Baum­fa­mi­li­en. Nach und nach kamen alle neu­en Kin­der und irgend­wann konn­ten sie sich auch alle tren­nen. Natür­lich ging das nicht immer ohne Trä­nen aber jeden Tag wur­de es bes­ser.

Wir konn­ten sogar schon einen Aus­flug in den Wald unter­neh­men. Es war eine gelun­ge­ne Pro­be für unse­re anste­hen­de Wald­wo­che. Zur­zeit beschäf­ti­gen wir uns mit dem The­ma Herbst und bezie­hen immer wie­der das The­ma Baum mit ein.

Und um das Grup­pen­ge­fühl und die Zusam­men­ge­hö­rig­keit noch ein­mal zu ver­stär­ken, bas­teln wir in die­sem Jahr Baum­la­ter­nen mit gedruck­ten Bäu­men und Natur­ma­te­ria­li­en.

Wir freu­en uns auf ein span­nen­des und schö­nes Kin­der­gar­ten­jahr 2016/2017

Das Baum- Team

 

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Auf geht’s in den Wildpark zum Rolandsbogen — Wandertag der Baumgruppe

End­lich war er da, unser Wan­der­tag. Früh am Mor­gen tra­fen wir uns mit viel guter Lau­ne und prall gefüll­tem Ruck­sack am Bahn­hof Hennef. Nach­dem sich alle Eltern von ihren Kin­dern ver­ab­schie­det hat­ten, konn­te es los­ge­hen. Wir gin­gen zum Bahn­steig und war­te­ten auf unse­ren ers­ten Zug nach Sieg­burg. Pünkt­lich wie immer 😉 , stie­gen wir ein und meis­ter­ten unse­re ers­te Sta­ti­on. In Sieg­burg eil­ten wir zügig zum nächs­ten Bahn­steig der uns nach Bonn zum Haupt­bahn­hof führ­te.

Von dort aus ging es noch in den nächs­ten Zug, der uns nun end­lich zu unse­rer End­sta­ti­on Rolands­eck brin­gen soll­te. Nach dem vie­len Umstei­gen waren wir froh, end­lich ange­kom­men zu sein. Nun erwar­te­te uns ein klei­ner Fuss­marsch zum Wild­park Rolands­eck. Es ging schon ganz schön berg­auf, aber auch doch dies stell­te kein Hin­der­nis für unse­re Baum­kin­der dar.

Wir gin­gen zur Kas­se, lös­ten unse­re Ein­tritts­kar­ten, kauf­ten noch schnell etwas Tier­fut­ter ein und mach­ten dann end­lich eine wohl­ver­dien­te Früh­stücks­pau­se. Das wur­de auch lang­sam Zeit! Die Kin­der lie­ßen sich ihre mit­ge­brach­ten Spei­sen erst­mal schme­cken. Nach­dem alle Mägen auf­ge­hört haben zu knur­ren, konn­te unser Rund­weg durch den Park begin­nen.

Als ers­tes kamen wir zu den Zie­gen und da war doch tat­säch­lich eine Zie­ge aus­ge­büchst. Wir lock­ten sie mit unse­rem Fut­ter wie­der ins Gehe­ge und füt­ter­ten dort erst­mal aus­gie­big die Zie­gen. Es war sogar ein Reh da, wel­ches sich füt­tern ließ. Ein Stück­chen wei­ter kamen wir zu einem Turm, der sah schon ganz schön alt aus, aber trotz­dem wag­ten wir den Auf­stieg in den dunk­len Turm. Mal kurz die Aus­sicht genie­ßen, noch ein Grup­pen­fo­to und wei­ter ging es. Etwas wei­ter gelau­fen und wir kamen zu den Wild­schwei­nen. Mann, was waren die dre­ckig! Sie beka­men Fut­ter von uns zuge­wor­fen und ver­tilg­ten die­ses umge­hend. Es waren sogar ganz jun­ge Frisch­lin­ge dabei.

Gut gelaunt lie­fen wir also unse­ren Rund­weg und sahen noch ganz schön vie­le Tie­re. Beson­ders wit­zig waren auch die zwei Hoch­land­rin­der. Die saßen da in der Son­ne und lie­ßen sich nicht von uns stö­ren. Wir woll­ten sie aber doch so ger­ne mal sehen wenn sie ste­hen. Also gin­gen wir ein klei­nes Stück­chen wei­ter und sie­he da, plötz­lich erhob sich der Gro­ße und ver­rich­te­te sein Geschäft.

Zum Schluss been­de­ten wir unse­ren Rund­weg wie­der bei den Zie­gen. Dort ver­teil­ten wir unser rest­li­ches Fut­ter und merk­ten plötz­lich, dass unse­re Mägen so lang­sam auch wie­der Hun­ger beka­men. Wäh­rend ein Erwach­se­ner nun den Grill anheiz­te, konn­ten sich die Kin­der auf dem Spiel­platz die Zeit ver­trei­ben. Sie konn­ten dort rut­schen, schau­keln, Seil­bahn­rut­schen, Tram­po­lin­sprin­gen und vie­les mehr.

Nach kur­zer War­te­zeit hat­te der Grill sei­ne Tem­pe­ra­tur erreicht und die Würst­chen wur­den schnell braun. Die Kin­der setz­ten sich schnell an die Tische und lie­ßen sich Würst­chen, Bröt­chen und Roh­kost schme­cken. Zum Nach­tisch gab es auch noch ein lecke­res Eis. Nun wur­de es Zeit zu gehen, denn unser Zug fuhr schon bald. Wir pack­ten alles zusam­men und gin­gen zur Fäh­re. Die soll­te uns näm­lich jetzt nach Bad Hon­nef brin­gen. Die Kin­der genos­sen die kur­ze Fahrt über den Rhein sehr.

An der Anle­ge­stel­le ange­kom­men muss­ten wir nun noch ein gan­zes Stück zum Bahn­hof lau­fen und muss­ten uns dabei auch ganz schön beei­len, denn der Zug kam schon bald. Erschöpft aber pünkt­lich kamen wir zum Zug und fuh­ren von dort aus nach Trois­dorf. In Trois­dorf ange­kom­men stie­gen wir noch ein letz­tes Mal um und zwar in den Zug nach Hennef.

Müde aber glück­lich begrüß­ten die Kin­der ihre Eltern und fuh­ren nach Hau­se. Ein schö­ner, aber auch sicher­lich anstren­gen­der Tag ging zu Ende. Wir freu­en uns schon jetzt auf unse­ren nächs­ten Wan­der­tag.

 

Foto Wildpark           Fotos Wildpark 2

Frühlingshafter Oma-Opa-Tag in der Blumengruppe

Mit einem früh­lings­haf­ten Oma-Opa Tag hat die Blu­men­grup­pe am Sams­tag, den 19.3.2016 den Früh­ling her­bei­ge­lockt. Nach­dem wir uns um 10 Uhr in der Turn­hal­le begrüßt haben, durf­te jedes Kind erst ein­mal sei­ne Groß­el­tern den Ande­ren vor­stel­len.

Gemein­sam san­gen wir dann das Lied „Komm doch lie­ber Früh­ling“ und die Kin­der führ­ten ein klei­nes Oster-Spiel-Lied vor. Danach konn­ten an ver­schie­de­nen Sta­tio­nen im Kin­der­gar­ten gemein­sam mit Oma und Opa klei­ne Hefe-Oster­nes­ter geba­cken wer­den, Küken im Heu gebas­telt, Früh­lings­man­da­las aus­ge­malt wer­den und im Turn­raum sei­ne Geschick­lich­keit beim Eier­lauf getes­tet wer­den.

Gestärkt haben wir uns anschlie­ßend mit lecke­rer Möh­ren­sup­pe, selbst zube­rei­tet von den Kin­dern und zum Abschluss gab es Eis für alle.

Wir hat­ten einen sehr schö­nen Vor­mit­tag gemein­sam mit Kin­dern und Groß­el­tern.

 

Sommer

Oma- und Opatag in der Baumgruppe

Lan­ge haben die Kin­der dar­auf gewar­tet, aber jetzt war es end­lich soweit, Oma und Opa kamen heu­te zu Besuch in den Kin­der­gar­ten. Am Mor­gen des Ein­kaufs konn­te man den Kin­dern deut­lich anse­hen, wie auf­ge­regt sie alle waren. Schon lan­ge Wochen davor, haben sie für die­sen Tag ein Lied geübt, gebas­telt und sich auch ver­klei­det foto­gra­fie­ren las­sen.

Um 14.30 Uhr war es dann end­lich soweit, die ers­ten Groß­el­tern tra­fen ein und fin­gen auch direkt an mit ihren Enkeln zu spie­len. Etwa 10 min. spä­ter hat­ten dann alle anwe­sen­den Kin­der ein Groß­el­tern­teil da und der Nach­mit­tag wur­de ganz offi­zi­ell mit dem ein­stu­dier­ten Lied „Hejo, spann den Wagen an“ (im Kanon) eröff­net. Danach teil­ten wir allen unser allen mit, dass wir pas­send zur Ern­te­zeit ger­ne eine Kür­bis­sup­pe kochen wol­len. Die Zuta­ten dafür, kauf­ten wir mor­gens gemein­sam mit den Kin­dern beim Bau­er Jan­ßen ein.

Nun ging es also los! Alle beka­men Mes­ser und Brett­chen und los ging die „Schnip­pe­lei“. Da alle so eif­rig bei der Arbeit waren, hat das Gemü­se schnell sei­nen Weg in den Koch­topf fin­den kön­nen. Wäh­rend die Sup­pe zube­rei­tet wur­de, genos­sen die Bau­mis das Spiel mit ihren Oma‚s und Opa‚s. Sie zeig­ten ihnen ihre Lieb­lings­plät­ze, bau­ten tol­le Gebäu­de oder lie­ßen sich was vor­le­sen.

Der Duft der Sup­pe erfüll­te mitt­ler­wei­le den gan­zen Raum und es war Zeit zum Essen. Ein Teil der Sup­pe wur­de zur Freu­de der Kin­der in einem aus­ge­höhl­ten Kür­bis ser­viert. Groß und Klein nah­men sich was davon und lie­ßen es sich schme­cken. Zum Nach­tisch gab es selbst­ge­mach­tes Apfel­mus. Gesät­tigt und gut gelaunt gin­gen wir gemein­sam nach drau­ßen um dort mit allen noch das Lied „bunt, sind schon die Wäl­der“ zu sin­gen.

Zum Abschluss des Nach­mit­tags beka­men alle Oma‚s und Opa‚s ein Bild von ihrem Enkel als Vogel­scheu­che geschenkt. Glück­lich und zufrie­den mach­ten sich nun alle auf den Heim­weg.

Wir freu­en uns jetzt schon auf den nächs­ten Oma- und Opa­tag!

 

kürbis