Von A wie Abholen bis Z wie Zahnärztlicher Dienst, alles Wissenwerte zum Nachschlagen.
Unser Hampelmann ABC
A wie …
Abholen
Die Aufsichtspflicht endet für uns als Erzieher erst wieder, wenn wir Ihnen Ihr Kind beim Abholen übergeben haben. (s. Aufsichtspflicht). Grundsätzlich dürfen wir Ihr Kind nur an die Personen übergeben, die Sie im Vorfeld in der Wegerisikoerklärung aufgeführt haben. (s. Wegerisikoerklärung).
Die Abholzeiten gestalten sich wie folgt:
- 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr (vor dem Mittagessen)
- 13.15 Uhr bis 13.30 Uhr (nach dem Mittagessen / vor der Mittagsruhe)
- 14.00 Uhr bis 14.30 Uhr (am Ende der Blockzeit)
- bis 16.30 Uhr (Ende der Kindergartenöffnungszeit)
Ausnahmen bestätigen die Regel, aber diesbezüglich bitten wir Sie, uns im Vorfeld kurz telefonisch Bescheid zu geben.
Aktivitäten
Im Laufe eines jeden Kita-Jahres finden diverse Aktivitäten für Ihre Kinder und auch für Sie als Familien statt. Über die Zeiträume, wann welche Aktivitäten stattfinden, bekommen Sie am Anfang des Kindergartenjahres eine Übersicht mit allen Terminen, so dass Sie immer auf dem aktuellen Stand sind.
Allergien und Unverträglichkeiten
Falls Ihr Kind von einer Allergie oder einer Unverträglichkeit gegen Nahrungsmittel oder andere in der Umwelt vorkommende Stoffe betroffen ist, so bitten wir Sie uns, Leitung und Erzieher der entsprechenden Gruppe, unbedingt darüber zu informieren. Auf solche Besonderheiten nehmen wir selbstverständlich Rücksicht und beziehen es in unseren Alltag mit ein.
Diese Information erfolgt durch einen schriftlichen Nachweis seitens des Kinderarztes. Zudem muss zur Sicherheit Ihres Kindes gewährleistet sein, dass jederzeit das entsprechende Notfallmedikament zur Verfügung stehen muss. Diesbezüglich muss ein schriftlicher Verabreichungshinweis Ihres Kinderarztes vorhanden sein, damit im Notfall alle in der Situation befindlichen Erwachsenen in der Lage sind, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.
Ausflüge
Alle Gruppen machen über das Jahr verteilt Ausflüge. Hierbei steuern wir auch entferntere Ziele an, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden. Diesbezüglich bekommen Sie als Eltern im Vorfeld immer genaue Informationen, über die Aktivität selber, was Ihr Kind braucht und evtl. abweichende Bring- und Abholmöglichkeiten.
Aufnahme
Vor der Aufnahme Ihres Kindes bei uns, wird ein verbindlicher Betreuungsvertrag unterzeichnet. Wir benötigen zudem das gelbe Vorsorgeheft mit den aktuellen U-Untersuchungen U7 (A)/ U8 (je nach Alter des Kindes). Ebenso benötigen wir den Impfnachweis Ihres Kindes (Maserimpfung und Tetanusimpfung).
Aufsichtspflicht
Wir Erzieher können die Aufsichtspflicht für Ihr Kind erst dann übernehmen, wenn es uns persönlich übergeben wurde. Bitte schicken Sie die Kinder nicht bereits auf dem Bürgersteig oder am Tor allein in den Kindergarten. Unsere Aufsichtspflicht umfasst den Zeitraum, ab dem Sie uns das Kind persönlich übergeben haben, bis zur persönlichen Übergabe an Sie, wenn Sie Ihr Kind abholen. Bitte richten Sie dies auch Personen aus, die das Kind nicht regelmäßig bringen (z.B. Großeltern, Verwandte, Babysitter).
B wie …
Beschwerdemanagement
Sollte es vorkommen, dass Ihnen als Eltern etwas nicht gefällt oder dass Sie etwas näher erklärt haben möchten, dann sprechen Sie uns gerne an. Auch wenn Kritikpunkte aufkommen, die Sie ansprechen möchten, scheuen Sie sich nicht den Kontakt zu uns suchen: Wir sind offen für neue Blickwinkel und Änderungsvorschläge!
Sprechen Sie dabei in erster Linie die Erzieher in Ihrer Gruppe an, da sie in (fast) jeglichen Angelegenheiten Ihre ersten Ansprechpartner sind. Sollte es hier zu keiner entsprechenden Übereinkunft kommen, so ist der nächste Schritt der Elternbeirat (s. Elternbeirat). Weitere Ansprechpartner sind die Leitung sowie der Vorstand.
Betreuungszeiten
Unsere Betreuungszeiten sehen wie folgt aus:
- Regelbetreuung: 7:30 – 12:30 Uhr und 14:30 – 16:30 Uhr
- Flexplatz: 2 x von 07:30 – 16:30 Uhr und 3x von 7:30 – 12:30 Uhr
- Blockbetreuung: 7:30 – 14: 30 Uhr
- Tagesbetreuung: 7:30 – 16:30 Uhr
Bewegungskindergarten
Wir sind seit Juni 2018 ein zertifizierter Bewegungskindergarten. Uns ist es wichtig, dass der natürliche Bewegungsdrang der Kinder unterstützt und im Kindergartenalltag durch gezielte pädagogische Angebote aufgegriffen und gefördert wird. Lesen Sie hierzu auch gerne unsere Konzeption unter dem Punkt „Schwerpunkt Bewegung“.
Bringsituation
Bis 09:00 Uhr ist unsere „offizielle“ Bringzeit, da wir ab 09:00 Uhr mit dem Morgenkreis beginnen und mit den Kindern zusammen in den Tag starten möchten. Dies bitten wir zu berücksichtigen. Sollte Ihr Kind aus terminlichen Gründen o. Ä. später kommen, wären wir für eine kurze telefonische Mitteilung sehr dankbar.
Wenn Sie Ihr Kind bringen, wäre es schön, wenn Sie uns über die Stimmungslage oder Geschehnisse informieren, sollte Ihr Kind etwas beschäftigen. So können wir dies über den Tag beobachten und darauf eingehen und Rücksicht nehmen. Sollte Ihr Kind für einen Tag oder mal länger nicht kommen, geben Sie uns bitte Bescheid, sodass wir das in unserer Planung berücksichtigen können.
C wie…
Chamäleon
Bunt und wechselhaft wie ein Chamäleon ist auch unsere Kletterlandschaft im Flur, welche von der Firma Kameleon Raumkonzepte (Berlin) entworfen und eingebaut wurde. Dies ist ein sehr beliebter Spielort für unsere Kinder, der sie dazu einlädt viele Bewegungsreize zu erleben und beim Klettern Bewegungsabläufe zu verinnerlichen.
Chaos
Zum Kind sein gehört es unweigerlich dazu, dass schnell Chaos entstehen kann. Das Aufräumen ist tendenziell nicht so beliebt und die Kinder wenden sich lieber einem neuen Spiel und Spielort zu. Uns ist es grundsätzlich wichtig, dass die Kinder nicht nur zuhause, sondern auch im Kindergarten lernen, ihren Spielort ordentlich zu hinterlassen. So gehört es für uns selbstverständlich zum Alltag dazu, aufzuräumen und dies als Ritual in den Alltag einfließen zu lassen.
D wie…
Datenschutz
Jegliche Kinder- und Familiendaten sind dem Datenschutz verschrieben und dürfen nur nach Absprache mit den Eltern an Dritte weitergeben werden. Zusammen mit der Anmeldung Ihres Kindes werden Sie über die Verarbeitung der Daten informiert.
Dokumentation
Um die einzelnen Entwicklungsschritte Ihres Kindes festzuhalten, haben wir mehrere Dokumentationsverfahren. Zum einen den Gelsenkirchner Entwicklungsbogen, der mehrere Kompetenzbereiche umfasst und von uns durch zusätzliche und individuelle Beobachtungen ergänzt wird. Zum anderen wird durch den BaSik-Bogen gezielt auf die Sprache geachtete und die Entwicklung festgehalten. Über dies erstellen wir gemeinsam mit den Kindern eine Portfolio-Mappe (s. Portfolio)
E wie…
Eingewöhnung
Die Eingewöhnung findet bei uns angelehnt an das Berliner Modell statt, d.h. wir haben bestimmte Vorgaben über den Ablauf der Eingewöhnung. Uns ist eine kindorientierte Eingewöhnung dabei das Wichtigste, weshalb wir darauf achten, dass wir diese individuell nach den Bedürfnissen des Kindes ausrichten. Denn ein einfühlsamer und bedürfnisorientierter Übergang in den Kindergarten ermöglicht es Ihrem Kind, sich schnell an die neue Umgebung und die neuen Strukturen zu gewöhnen. Wir werden mit Ihnen frühzeitig Absprachen über Abläufe, die Umsetzung und Dauer der Eingewöhnung treffen, sodass auch Sie sich als Eltern darauf vorbereiten können.
Grundsätzlich ist zu berücksichtigen, dass die Eingewöhnung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, da die Betreuungszeit nach und nach erweitert wird, bis der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang erreicht ist. Für unsere neuen Familien findet zudem ein Elternabend in der jeweiligen Gruppe statt, bei dem Sie ausführlich erklärt bekommen, wie unser Kindergarten-Alltag abläuft. Hier bekommen Sie ebenfalls gezielte Informationen zur Eingewöhnung und es gibt ausreichend Raum für Fragen.
Elternmitarbeit und -befragung
In unserer Elterninitiative wird Elternarbeit großgeschrieben und sehr geschätzt. Neben zahlreichen Aktivitäten die über das Jahr verteilt stattfinden und teilweise mit oder von den Eltern organisiert oder gemeinsam mit den Eltern geplant werden, gibt es Arbeitsgruppen, in denen die Eltern einen gewissen Stundensatz ableisten, der sich zur Zeit auf 28 Pflichtstunden im Jahr pro Familie beläuft (Genauere Informationen zu den Pflichtstunden können Sie dem Betreuungsvertrag entnehmen).
Um unsere Elterninitiative zu einer gemeinsamen Begegnungsstätte zu machen, ist uns nicht nur wichtig, dass Sie Ihre „Pflichtstunden“ leisten, sondern sich gerne Anregungen und Änderungsvorschläge miteinbringen. Aus diesem Grund führen wir von Zeit zu Zeit Befragungen durch, um uns ein Stimmungsbild aus der Elternschaft machen zu können und um unsere Angebote evtl. anzupassen.
Elterngespräche
Einmal jährlich findet ein Elterngespräch über die Entwicklung Ihres Kindes statt, in dem wir Ihnen aktuelle Entwicklungsschritte mitteilen, mögliche Probleme Ihres Kindes besprechen und wo ein gegenseitiger Austausch stattfinden kann. Wir orientieren uns bei den Gesprächen am Gelsenkirchener Entwicklungsbogen und ergänzen dabei eigene Beobachtungen. Gerne können Sie auch die ein oder andere Situation oder Problematik von zuhause aufgreifen. Sollte hierfür die Zeit nicht reichen und generell Redebedarf von Ihrer Seite aus bestehen, sprechen Sie uns gerne an und wir vereinbaren einen Gesprächstermin.
Elterninitiative
Unser Kindergarten ist eine Elterninitiative, die seit 1990 in eigener Trägerschaft besteht. Diese entstand aus dem damaligen Mangel an Kindergartenplätzen, wodurch sich ein paar Eltern zusammengesetzt und einen Kindergarten in eigener Trägerschaft gegründet haben. Dabei ist die aktive Elternmitarbeit bei uns selbstverständlich. Der von den Eltern gewählte Vorstand übernimmt alle administrativen Aufgaben und erfüllt gegenüber den Erziehern die Arbeitgeberfunktion. Zudem gibt es Mitentscheidungsgremien, wie den Elternbeirat und die Mitgliederversammlung, in denen auch die Grundsätze der pädagogischen Arbeit in enger Absprache mit der Leitung und dem Personal abgestimmt werden. Die Elterninitiative bietet Raum für Kinder und ihre Familien sich in unserer Einrichtung angenommen und wohl zu fühlen, sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten einbringen zu können und um ein gemeinsames Miteinander im Sinne der Kinder zu ermöglichen.
Essen & Trinken
Das Frühstück wird von Seiten der Einrichtung für die Kinder abwechslungsreich zubereitet, so gibt es dienstags beispielsweise Müsli mit Milch, Joghurt, Nüssen und Obst, mittwochs bis freitags Brot oder Brötchen mit unterschiedlichen Belägen. Das Mittagessen wird täglich frisch und ausgewogen, im Wechsel von zwei Köchinnen, zubereitet. Informationen über den aktuellen Essensplan, Allergien etc. hängen im Windfang aus und sind für die Eltern transparent gestaltet. Uns ist zudem wichtig, dass die Kinder zum Probieren aller Speisen motiviert werden, da sich Geschmäcker bekanntlich unterscheiden und noch entwickeln. Während der ganzen Betreuungszeit stehen den Kindern Wasser und ungesüßter Tee zur freien Verfügung und sie werden zum regelmäßigen Trinken motiviert.
F wie…
Familienzentrum (FamZ)
Seit August 2008 ist unser Kindergarten als Familienzentrum NRW zertifiziert.
Als Familienzentrum ist es uns wichtig, nicht nur Ihre Kinder zu betreuen und deren Entwicklung zu fördern und zu unterstützen, sondern auch Sie als Familie und Familien aus dem unmittelbaren Umfeld der Einrichtung zu begleiten, bei pädagogischen Fragen zur Seite zu stehen und Bildungs-, Sport- sowie Freizeitangebote anzubieten, die den Alltag zusätzlich bereichern können. Gleichzeitig arbeiten wir mit einigen Kooperationspartnern zusammen, die teilweise auch unsere Räumlichkeiten nutzen, um so eine umfassende Begegnungsstätte für Jung und Alt zu schaffen. Genaue Infos, wann welches Angebot stattfindet, befinden sich auf unserer Homepage, in unserem Schaukasten sowie an unserer Pinnwand im Windfang.
Feiern und Feste
Wir feiern im Laufe des Jahres einige Feste. Darunter fallen unter anderem Karneval, Ostern, Lichterfest, Nikolaus, Weihnachten, Geburtstage und der „Rausschmiss“ unserer Vorschulkinder, die bei uns Wackelzähne genannt werden. Auch spontan anfallende Feierlichkeiten nehmen wir gerne in unseren Jahresplan mit auf. Uns ist es wichtig, den Sinn dieser Feste zu vermitteln, ohne dabei religiöse Schwerpunkte zu setzen.
Fotos
Fotos sind für unsere Arbeit mit Ihren Kindern ein wichtiges Medium. Wir nutzen sie um unsere Tagesabläufe zu dokumentieren, besondere Momente einzufangen und auch um Sie als Eltern auf dem Laufenden zu halten. Auch im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kommt es gelegentlich vor, dass wir Fotos benötigen. Wichtig ist dabei, dass wir Ihre abgegebene Einverständniserklärung beachten.
Freispiel
In unserem Freispiel haben die Kinder die Möglichkeit den angebotenen Ort, Spielinhalt und -partner sowie den zeitlichen Umfang des Spieles frei zu wählen. Die Spielbereiche erstrecken sich dabei auf den Gruppen- und Nebenraum und die verschiedenen Konstruktions-, Bastel- und Rollenspielbereiche. Dies ermöglicht z.B. den Kindern, ihre Außenwelt zu verarbeiten, indem sie Alltagssituationen nachspielen, Grenzen austesten beim Umgang miteinander und mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt treten. Der Flur bietet zusätzlich als Bewegungs-, und Spielfläche viele Möglichkeiten sich auszuprobieren und eigene Grenzen kennen zu lernen. Auch auf unserem Außengelände können die älteren Kinder in kleinen Gruppen, ohne Begleitung eines Erziehers, spielen. Dies fördert z.B. die Eigenverantwortlichkeit und das soziale Miteinander der Kinder.
Freundschaftsliste
Am Anfang des Kindergartenjahres wird beim ersten Elternabend, mit dem Einverständnis der Eltern, eine Freundschaftsliste mit Namen, Adresse, Telefonnummer, Mailadresse und Geburtsdatum der Kinder erstellt und anschließend an die Eltern weitergeleitet. Dies ermöglicht Ihnen einen leichteren Kontakt untereinander (z.B. Fahrten organisieren, Besuche der Kinder am Nachmittag etc.).
Frühdienst
Der Kindergarten ist ab 7:30 Uhr geöffnet. Bis 8:00 Uhr sammeln sich alle Kinder in einer Gruppe. Das bedeutet ein gemütliches Ankommen zur frühen Uhrzeit, bevor die Kinder mit den Erziehern um 8:00 Uhr in ihre Gruppe gehen.
Fördermitgliedschaften
Mit Ihrer und vielen Fördermitgliedschaften tragen Sie dazu bei, dass zusätzliche Angebote längerfristig für alle Kinder möglich werden können.
G wie …
Garderobe
Jedes Kind hat durch einen personalisierten Fotorahmen einen festgelegten Garderobenplatz für Jacke, Schuhe, Matschhose und Wechselbeutel. Sollte mal etwas verschwinden, so hat sich im Fundsachen-Korb im Flur, so manch fehlendes Kleidungsstück wiedergefunden.
Im Wechselbeutel sollte sich zudem immer ein Satz Wechselkleidung befinden. Für die Kleidung an der Garderobe wird seitens des Kindergartens keine Haftung übernommen.
Geburtstage
Der eigene Geburtstag ist immer etwas Besonderes. Deswegen möchten wir diesen schönen Tag mit Ihren Kindern auf Gruppenebene feiern. Bitte besprechen Sie mit uns, wann der Geburtstag in der Gruppe gefeiert werden kann. Gern dürfen Sie für die Geburtstagsfeier eine Kleinigkeit für die Kinder mitbringen (Muffins, Eis, Obstteller etc.). Das Geburtstagskind bekommt an seinem Ehrentag zudem eine Kleinigkeit geschenkt.
Gender
Keiner von unserem Team sieht sich durch eine geschlechtsneutrale Formulierung unserer Berufsbezeichnung diskriminiert oder zurückgesetzt. Aus diesem Grund haben wir uns zum optischen Wohle und zur besseren Lesbarkeit aller Leser in unserem ABC auf die kurze Bezeichnung „Erzieher“ als Oberbegriff für das pädagogische Personal geeinigt und sie guten Gewissens in unseren Texten verwendet.
Gruppen
Wir sind eine dreigruppige Einrichtung, die sich in Fuchs-, Waschbär- und Eichhörnchen- Gruppe aufteilt. Jedes Kind „gehört“ einer festen Gruppe an. Das schafft Sicherheit und Zugehörigkeit für die Kinder. Uns ist es auch wichtig, dass Freundschaften gruppenübergreifend möglich sind und gefördert werden. So haben die Kinder nach Absprache die Möglichkeit in anderen Gruppen zu spielen oder dort auch mal zu Mittag zu essen.
H wie …
Hausschuhe
Uns ist es wichtig, dass die Kinder gutsitzende Hausschuhe- oder -socken tragen, die eine rutschfeste Sohle haben. Für Ihr Kind ist es hinsichtlich der Selbstständigkeitserziehung wichtig, wenn es diese selbstständig an- und ausziehen kann. Schauen Sie zudem bitte regelmäßig, ob die Hausschuhe noch passen und der Witterung entsprechen. Im Sommer können die Kinder im Haus barfuß laufen, wenn sie möchten.
Hospitationen
Jedem, der unseren Kindergarten kennenlernen möchte, ist es nach vorheriger Absprache möglich bei uns zu hospitieren. So haben schon Praktikanten, die den Berufsweg einschlagen möchten, einen kurzen Einblick gewonnen und Referendaree inen Überblick über die zukünftigen Schulkinder bekommen können. Aber auch Sozialpädagogen von Frühförderzentren können bei uns, die Einwilligung von Ihnen als Eltern vorausgesetzt, bei uns hospitieren. Auch für Sie als Eltern besteht diese Möglichkeit (nach vorheriger Absprache).
I wie …
Infektionsschutz
Das Infektionsschutzgesetz schreibt grundsätzlich vor, dass Ihr Kind den Kindergarten nicht betreten darf, wenn es an bestimmten Infektionskrankheiten erkrankt ist oder ein möglicher Verdacht besteht. Einige Krankheiten sind zudem meldepflichtig und setzen voraus, dass das erkrankte Kind die Kita erst nach vollständiger Genesung und nach Vorlage eines ärztlichen Attests mit der Bestätigung „frei von ansteckenden Erkrankungen“ besuchen darf. Hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht!
Impfberatung und Masernschutz
Für die Aufnahme in unserer Einrichtung sind gewisse Voruntersuchungen und Impfungen notwendig. Welche darunter zählen, entnehmen Sie bitte dem Betreuungsvertrag.
Informationen
Abgesehen von den Informationen, die Sie gerade dem Kita ABC entnehmen, ist es wichtig alle Infos per Mail, im Windfang oder vor Ihrer Gruppentür zu lesen, um wichtige Termine wie Schließzeiten, aktuelle Krankheitsfälle, Termine über Waldtage /-wochen und andere Veranstaltungen nicht zu übersehen.
Besonders wichtig sind:
- Elternbriefe (bekommen Sie per Mail und vor der Gruppentür)
- Aushänge vor der jeweiligen Gruppentür über gruppeninterne Aktivitäten
- Aushänge im Eingangsbereich zu größeren Feierlichkeiten die Gruppen übergreifend stattfinden, sowie Essensplan der Woche und Angebote des Familienzentrums
- Aushänge an den Pinnwänden im Flur, z.B. zu Arbeitsgruppen etc.
J wie …
Jahres- und Tagesrhythmus
Das Kindergartenjahr berücksichtigt teilweise bestimmte, immer wiederkehrende Rituale und Feste (s. Feiern und Feste).
Nicht nur wiederkehrende Jahresereignisse sind für die Kinder wichtig, auch der Tages- und Wochenrhythmus entspricht einer gewissen Struktur, die den Kindern zur Orientierung dient. Zu den gruppenspezifischen Gegebenheiten gehört z.B. der Morgenkreis, wöchentliche Singkreise, festgelegte Freispielzeiten (erst drinnen, dann draußen) und die wöchentlich stattfindenden Wackelzahn- Projekte.
K wie …
Kleidung
Wir, als naturfreundlicher Kindergarten, gehen bei Wind und Wetter raus. Ihr Kind sollte daher vorzugsweise alltags- und wettertaugliche Kleidung tragen. Als Anregung gehört zur Grundausstattung wetter- und saisongerechte Kleidung: eine Regenjacke (im Winter gefüttert) Matschhose (im Winter gefüttert) und Gummistiefel (im Winter gefüttert), die im Kindergarten am Fach Ihres Kindes einen dauerhaften Ort haben sollten.
Im Wechselbeutel, der am Fach Ihres Kindes hängt, ist Platz für einen Satz Wechselkleidung (Unterhosen, Hosen, T-Shirt, Socken, etc.). Beschriften Sie bitte alle Kleidungsstücke mit Vor- und Nachnamen Ihres Kindes, um eine schnelle Zuordnung zu ermöglichen und Missverständnisse zu vermeiden. Für die mitgebrachten Wertsachen, auch Spielsachen, wird in unserer Einrichtung keine Haftung übernommen.
Konzeption
Den Link zu unserer Konzeption finden Sie auf unserer Internetseite. Sie ist unser Leitfaden und gibt Aufschluss über unser pädagogisches Vorgehen und unsere Sicht auf die Kinder. Jedes Kindergartenjahr findet ein Teamtag statt, an dem die Konzeption überarbeitet und auf den neusten Stand gebracht wird. Die Einrichtung bleibt an diesem Tag geschlossen. Informationen diesbezüglich bekommen Sie auf der ersten Mitgliederversammlung im September (Jahresplanung).
Kooperationspartner
Im Rahmen des Familienzentrums arbeiten wir mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen. Dadurch sind in der Einrichtung vielfältige Angebote für Sie und Ihre Kinder möglich. So können wir möglichst viele Familien erreichen. Welche Kooperationspartner dazugehören, finden Sie detailliert hier.
Kopfbedeckung
In unserer Einrichtung gilt die Regel, dass die Kinder vom 01.04. bis 01.10. draußen eine Kopfbedeckung (Kappe/Sonnenhut) tragen müssen. Dies dient allein der Gesundheit Ihrer Kinder. Ist keine Kopfbedeckung vorhanden, müssen die Kinder beim Spielen im Außengelände im Schatten bleiben. Wird die Kopfbedeckung bei Ausflügen/Waldtagen etc. vergessen, erlauben wir uns Ihr Kind mit einer Kopfbedeckung auszustatten (ohne vorherige Absprache mit Ihnen), damit Ihr Kind an dieser Aktion teilnehmen kann. Hierfür berechnen wir einen Unkostenbeitrag in Höhe von 5,00 Euro. Die Kappe ist neu und selbstverständlich können Sie diese im Anschluss behalten.
Krankheit
Sollte Ihr Kind mal an einem Infekt erkranken ist es wichtig, um eine Ausbreitung zu
vermeiden, dass Sie Ihr Kind zuhause betreuen. Erkrankt Ihr Kind im Laufe des Tages
hier in der Einrichtung werden Sie telefonisch darüber informiert. Bitte geben Sie an,
welcher Erziehungsberechtigte als Erstes angerufen werden soll.
Für die häufigsten Erkrankungen gilt:
- Bei Fieber (ab 38 °C) ist eine Betreuung für mindestens 24 Stunden ausgeschlossen. Ihr Kind muss 24 Stunden fieberfrei sein, bevor es wieder zu
- uns kommen kann.
- Bei erhöhter Temperatur (bis 38 °C) entscheidet das allgemeine Wohlbefinden des Kindes darüber, ob es die Einrichtung besuchen kann.
- Bei Durchfall oder Erbrechen muss Ihr Kind abgeholt werden. Es bleibt 24 Stunden zur Beobachtung zu Hause. Ist das Kind 24 Stunden beschwerdefrei, kann die Betreuung wieder aufgenommen werden.
- Bei Kopfläusen muss Ihr Kind sofort abgeholt werden. Nach einer erfolgreichen Behandlung kann das Kind wieder in die Einrichtung kommen. Bitte informieren Sie uns über einen Kopflausbefall, damit alle Eltern (mit einer anonymisierten Information) sensibilisiert werden können und dazu beitragen, weitere Übertragungen zu verhindern.
L wie …
Lesen und Vorlesen
Um die Sprach- und Lesekompetenz Ihrer Kinder zu fördern, ist das Vorlesen eine der einfachsten Möglichkeiten dies in den Alltag zu integrieren. Bücher sind für Kinder immer ein verfügbares Mittel und gleichzeitig ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Das (Vor-)Lesen, Zuhören und Erzählen fördert die Sprach- und Lesekompetenz, die Phantasie und die Vorstellungskraft. Sei es im Alltag, wie beim Ausruhen nach dem Mittagessen oder gelegentlich im Morgenkreis aber auch im Rahmen von Projekten, wie etwa dem Bundesweiten Vorlesetag, werden Kinder dazu ermutigt sich die Welt der Buchstaben und Bücher eigenständig zu erschließen.
Wir würden uns zudem freuen, Sie zum Vorlesen gewinnen zu können. Dafür bietet sich nicht nur der einmal im Jahr (im November) stattfindende bundesweite Vorlesetag an, Sie können auch freiwilliger Vorlesepate werden oder einfach nach Bedarf vorlesen. Sprechen Sie dafür einfach das pädagogische Personal an.
Logopädin
Einmal in der Woche kommt eine Logopädin ins Haus, die die Kinder im Bereich der Sprachentwicklung auf verschiedene Art und Weise fördert und behandelt. Hierfür benötigt Ihr Kind ein Rezept vom Arzt. Die Therapieplätze sind allerdings begrenzt. Zudem steht uns die Logopädin bei spezifischen Fragen beratend zur Seite.
M wie …
Matschanlage
Bei unseren Kindern ist unsere Matschanlage im Außenbereich ein sehr beliebter Spielort mit hohem Aufforderungscharakter und vielen Möglichkeiten mit Wasser und Matsch zu experimentieren. Daher im Sommer gerne den Wechselbeutel mit Badesachen ergänzen.
Medikamente
Medikamente dürfen grundsätzlich nicht von uns verabreicht werden. Sollte Ihr Kind regelmäßig Medikamente aufgrund einer chronischen Krankheit einnehmen müssen oder ein Notfallmedikament nach einer allergischen Reaktion benötigen, so sprechen Sie uns bitte an. Zur Berechtigung der Medikamentenvergabe seitens der Erzieher muss eine zusätzliche schriftliche Vereinbarung zwischen den Eltern und der Einrichtungsleitung erfolgen. Hierbei wird der behandelnde Arzt miteinbezogen und das Dokument dem Betreuungsvertrag zugefügt. Kleinere Verletzungen, die nun einmal im Kindergarten passieren können, werden von uns erstversorgt, d. h. gekühlt und ggfs. mit einem Pflaster abgedeckt.
Mittagsruhe und Mittagsschlaf
Nach dem Mittagessen ab 13:30 Uhr findet im Hampelmann eine Mittagsruhe statt. D. h. die Kinder, die noch einen Mittagsschlaf benötigen, können sich im Schlafraum ausruhen und ggf. schlafen. Wir berücksichtigen dabei stets das individuelle Schlafbedürfnis der Kinder. Für alle anderen Kinder findet die Mittagsruhe in den jeweiligen Gruppen statt, indem die Erzieher eine Geschichte vorlesen und/oder die Kinder sich leise beschäftigen können.
Morgenkreis
Jeden Morgen um 9:00 Uhr endet die Bring-Phase und unser Kindergartentag beginnt in den Gruppen mit einem gemeinsamen Morgenkreis, bei dem wir zusammen ein Begrüßungslied singen, etwas spielen und verschiedene Themen aufgreifen. Der Morgenkreis ist individuell in den Gruppen gestaltet und dauert zwischen 20 und 30 Minuten.
Falls Sie es, aus welchen Gründen auch immer, nicht schaffen Ihr Kind bis 9:00 Uhr in der Gruppe abzugeben, dann warten Sie bitte mit Ihrem Kind vor der Gruppe bis der Kissenkreis beendet ist oder kommen ggf. direkt erst um 9:30 Uhr. Ausnahme: Sie besprechen das Zuspätkommen vorab mit den Erziehern (z.B. bei Blutabnahme)
N wie …
Nachhaltige Kita
Seit 2021 ist die Elterninitiative Hampelmann offiziell als nachhaltige Kita ausgezeichnet. Das bedeutet, dass es uns ein großes Anliegen ist im Kindergartenalltag den Kindern umweltbewusstes Handeln näherzubringen. Dabei beziehen wir uns auf alltägliche Handlungen wie das Sparen von Energie, indem wir z.B. Lichtpaten haben, die darauf achten, dass das Licht nur bei Notwendigkeit an ist. Wir versuchen Abfall zu vermeiden und achten auf die korrekte Mülltrennung sowie einen achtsamen Umgang mit der Natur und dem Tierschutz. Mehr Details hierzu finden Sie in unserer Konzeption.
Natur
Eines der wichtigsten Ziele unserer Konzeption ist es, den Kindern den sorgsamen und respektvollen Umgang mit der Natur und den dortigen Lebewesen und Pflanzen näher zu bringen. Für die genaue Umsetzung der naturnahen Erziehung finden sie mehr Details in unserer Konzeption.
O wie …
Öffnungszeiten
Unser Kindergarten ist immer von 7:30 bis 16:30 Uhr geöffnet. ( je nach Betreuungszeiten)
Zwischen Weihnachten und Neujahr, die Woche nach Ostern und zwei Wochen während der Sommerferien sind feste Schließungstage. Dazu kommen noch ca. 6 zusätzliche Schließungstage ( z.B. Konzeptionstage ). Genauere Informationen über unsere Schließungstage entnehmen Sie bitte dem Jahresplan.
Öffentlichkeitsarbeit
Öffentlichkeitsarbeit ist ein Teil unserer Arbeit und wir freuen uns über Möglichkeiten weitere Familien auf unserer Einrichtung aufmerksam zu machen. z.B. nehmen wir am lebendigen Adventskalender teil, am Weltkindertag oder sind beim Europalauf motiviert dabei.
P wie …
Portfolio
Um die Entwicklung und Bildung Ihres Kindes zu dokumentieren, wird für jedes Kind ein Portfolio (Ordner) angelegt, in dem wir (in Form eines Steckbriefes) Eckdaten zu Ihrem Kind, Fotos von einzelnen Ausflügen und gemalte Bilder der Kinder abheften. Dies geschieht über die gesamte Kindergartenzeit hinweg und dokumentiert sehr anschaulich die Entwicklung Ihres Kindes. Teilweise „arbeiten“ die Kinder selbstständig mit und in ihrem Ordner. Am Ende der Kindergartenzeit bekommt jedes Kind „seinen“ Portfolio-Ordner mit nach Hause. Gerne können Sie ab und zu einen „Blick“ in den Ordner Ihrer Kinder werfen. Aus Datenschutzgründen möchten wir Sie bitten nur in den Ordner Ihres Kindes zu schauen.
Probealarm
Wir hoffen, dass es in unserem Kindergarten nie brennt. Um aber für den Ernstfall vorbereitet zu sein, führen wir in regelmäßigen Abständen einen Probealarm durch, damit die Kinder die Angst verlieren und vorbereitet sind.
R wie …
Regeln
Grundsätzlich sind für das gemeinsame Miteinander in einer Gesellschaft Regeln unablässig. So geben sie in unserer Einrichtung den Kindern Orientierung. Uns ist es wichtig die Kinder in die Regeln einzubeziehen und so werden sie gemeinsam mit den Kindern erstellt, besprochen und ggf. angepasst. Ausnahmen wie Konsequenzen gehören ebenso dazu. Dies führt auf lange Sicht dazu, dass sich die Kinder zu verantwortungsbewussten, handlungsfähigen und kritikfähigen Menschen mit einem demokratischen Verständnis entwickeln.
Religiös
Unseren Kindergarten besuchen Kinder aus Familien unterschiedlicher Herkunft und kultureller Orientierung. Sie erleben bei uns die Feste des Jahreskreises, hören Geschichten, Erzählungen und Lieder, auch religiöser Natur. Ebenso lernen sie Rituale fremder Kulturen kennen. Religiöse Erziehung, ausgerichtet auf eine bestimmte Konfession, findet allerdings nicht statt.
Rucksack
Wenn die Gruppe Ihres Kindes einen Ausflug unternimmt und an den wöchentlichen Waldtagen, bitten wir darum, dass Sie den Kindern einen Rucksack mitgeben, in dem Platz für Essen, Trinken und Wechselwäsche, sowie Wickelzubehör ist. Zudem empfiehlt es sich aus gesundheitlichen Gründen einen Rucksack mit Brust- und Beckengurt zu besorgen, um den Rücken Ihres Kindes zu entlasten und Haltungsschäden vorzubeugen.
S wie …
Singkreis
Einmal die Woche treffen sich alle drei Gruppen um 9:00 Uhr in der Turnhalle und singen dort gemeinsam. Es werden entweder jahreszeitenabhängige Lieder gesungen oder es gibt die Möglichkeit, dass im Wechsel die Gruppen ca. fünf bis sechs Lieder aussuchen können, die dann gesungen werden.
Spielzeug
Am Donnerstag dürfen die Kinder ihr eigenes Spielzeug von zuhause mit in den Kindergarten bringen. Dabei ist anzumerken, dass die Kinder selbst dafür
verantwortlich sind. Ausnahmen, die jederzeit mitgebracht werden dürfen, sind selbstverständlich Kuscheltiere oder Gegenstände, die den Kindern notwendige Sicherheit bieten (Schnuller, Kuscheldecke etc.).
Sonnencreme
Bitte denken Sie im Sommer daran Ihr Kind bereits morgens mit Sonnencreme einzucremen, da wir natürlich das schöne Wetter nutzen und uns viel im Freien aufhalten möchten. Wenn wir nachmittags nochmal rausgehen, werden die Kinder von uns nachgecremt. Wir haben Sonnencreme für die Kinder da. Sollte Ihr Kind allerdings eine bestimmte Sonnencreme benötigen, sprechen Sie uns bitte an, dann werden wir diese hier deponieren.
Sexualpädagogik im Kindergarten
Als soziale Einrichtung sind wir verpflichtet sexualpädagogische Konzepte für die pädagogische Arbeit zu entwickeln. Diese sind Teil sogenannter Schutzkonzepte, welche im SGB VII seit 2012 gesetzlich verankert sind. Wir sehen oft im Alltag der Kinder, dass es ein natürlicher Entwicklungsprozess der Kinder ist, sich und ihren Körper kennenzulernen. Hierbei ist eine pädagogische Begleitung im Elternhaus und im Kindergarten bedeutsam. Deswegen thematisieren wir dies alle zwei Jahre im Rahmen eines Projektes. Diesbezüglich gibt es kurz vorher immer einen Informationselternabend, damit Sie als Eltern wissen, was wir voraussichtlich mit Ihren Kindern thematisieren. Grundsätzlich bedeutet sexualpädagogische Arbeit z.B. Kinder dabei zu unterstützen, eine positive Beziehung zu ihrem Körper zu entwickeln, eine angemessene Sprache für diese Themen zu kennen oder auch eigene Grenzen, wie das ganz bewusste „Nein sagen“ setzen zu können.
T wie …
Tagesablauf
Unser Tagesablauf sieht ungefähr wie folgt aus:
- 07:30 bis 08:00 Uhr: Bringzeit und Freispiel in einer der drei Gruppen
- 08:00 bis 10:45 Uhr: Freispiel und offenes Frühstück in der Gruppe
- 11:00 bis 12:30 Uhr: Freispiel im Außengelände
- 12:30 bis 13:30 Uhr: Mittagessen in den jeweiligen Gruppen
- 13:30 bis 14:00 Uhr: Ausruhen (Schlafen oder Vorlesen je nach Bedarf)
- 14:00 bis 14:30 Uhr: Freispiel und Abholzeit für die Blockbetreuung
- 14:30 bis 16:30 Uhr: Freispiel und teilweise Zusammenlegung der Gruppen
Wichtig anzumerken an der Stelle ist die Tatsache, dass es sich hierbei um Rahmenzeiten handelt und es im Vormittagsbereich z.T. gruppeninterne Projekte und Angebote gibt.
Teambesprechungen
Wöchentlich findet an unterschiedlichen Tagen das gruppeninterne „Kleinteam“ statt,
in dem Aktivitäten geplant und Beobachtungen festgehalten werden.
Der Kleinteamtag ist in den Gruppen wie folgt geplant:
- Waschbären – montags
- Eichhörnchen – donnerstags
- Füchse – dienstags
Die Erzieher der Gruppen setzen sich ab jeweils ab 14:30 Uhr zusammen. Die Tageskinder werden dann auf die beiden anderen Gruppen aufgeteilt.
Jeden zweiten Mittwoch treffen sich die Erzieher nachmittags ab 14.30 Uhr im „Großteam“ in einer der Gruppenräume und besprechen konzeptionelle Themen, arbeiten Fallbesprechungen auf und planen anstehende Aktivitäten. Die Betreuung der Kinder übernimmt dann die Arbeitsgruppe „Elterndienst“ in den beiden anderen Gruppenräumen.
Turnen
Uns liegt die Bewegungsfreude der Kinder sehr am Herzen und unsere Einrichtung sowie unser Konzept bietet viel Raum und Möglichkeiten diese Freude auszuleben. Wir bieten zudem auch gezielte Bewegungsangebote in der Turnhalle an. Mittwochs bis Freitag wird in der Turnhalle, unter Anleitung einer pädagogischen Fachkraft, ein gezieltes Bewegungsangebot angeboten.
Türöffnung
Zur Sicherheit aller Kinder ist das Außentor mit einem Knopfmechanismus versehen. Dieser befindet sich links vom Tor und muss betätigt werden um das Tor zu öffnen. Wir bitten darum, dass wirklich nur die Erwachsenen den Türöffner betätigen. Für die Kinder soll es keine Selbstverständlichkeit sein, den Zaun hochzuklettern oder von Ihnen hochgehoben werden, um diesen zu betätigen.
U wie …
Unfälle
Unfälle passieren, es ist nur die Frage des richtigen Reagierens. Kommt es in unserer Einrichtung zu einem Unfall, werden die Eltern umgehend telefonisch benachrichtigt und gebeten das Kind nach Absprache abzuholen. Abhängig vom Schweregrad des Unfalls müssen wir einen Rettungswagen informieren. In diesem Fall sind wir solange für Ihr Kind da bis eine Bezugsperson des Kindes anwesend ist. Die Kinder sind grundsätzlich während der Betreuungszeit über die Unfallversicherung der Einrichtung versichert. Sollte im Kindergarten etwas passieren und Sie einen Arzt oder Hilfe im Krankenhaus in Anspruch nehmen müssen, muss im Kindergarten eine schriftliche Unfallanzeige für den Kostenträger ausgefüllt werden. Dies ist sehr wichtig, damit ggf. Spätfolgen abgesichert sind. Wir hoffen natürlich dass das nie nötig sein muss.
V wie …
Vorstand
Unser Vorstand wird aus 5 Mitgliedern des Vereins gebildet, die bei der Mitgliederversammlung von den Eltern gewählt werden. Hierbei werden die verschiedenen Arbeitsfelder Personal, Finanzen, Mitglieder, Haus & Hof sowie Pädagogik mit abgedeckt. Der Vorstand übernimmt dabei alle Aufgaben, die sich aus unserer Satzung ergeben. Welche Aufgaben diese genau umfassen, können Sie der Konzeption entnehmen.
W wie …
Wackelzähne- und -projekte
Unsere Vorschulkinder werden bei uns als „Wackelzähne“ bezeichnet. In zwei Gruppen aufgeteilt arbeiten sie mit je zwei Erziehern pro Wackelzahngruppe an verschiedenen Projekten. Hier finden sich auch Angebote wieder, wie Erste-Hilfekurs, Verkehrserziehung, Flughafenbesuch etc. Welche Projekte mit und durch die Kinder erarbeitet werden, entscheidet die jeweilige Wackelzahngruppe eigenverantwortlich. Die Erzieher verstehen sich eher als Begleiter dieser Projekte. Vor jedem neuen Kindergartenjahr findet ein informativer Elternabend für unsere „neuen“ Wackelzahneltern in der Einrichtung statt.
Wegerisikoerklärung
Hierbei handelt es sich um eine schriftliche Auskunft darüber, wer berechtigt ist, Ihr Kind abzuholen. Falls jemand das Kind abholt, der nicht in dieser Liste aufgeführt ist, geben Sie in der Einrichtung Bescheid. Wir kontrollieren dies durch das Vorlegen des Personalausweises.
Wickeln
Hygienemittel wie z.B. Windeln, Feuchttücher etc. werden von den Eltern selbst mitgebracht und bei Bedarf nachgefüllt und im Wickelraum deponiert. Jedes Kind hat sein eigenes Fach/Schublade, die mit dem Namen und Fotos des Kindes versehen ist.
Wochenablauf
Unser Wochenablauf sieht in den meisten Fällen wie folgt aus:
- Montag: Wald- und Naturtag
- Dienstag: Wackelzahnprojekte
- Mittwoch: Singkreis in der Turnhalle mit allen Gruppen, Logopädie &Bewegungsangebot
- Donnerstag: Bewegungsangebot
- Freitag: Bewegungsangebot
Das dazu kommen immer aktuelle Ereignisse oder Termine.
X wie …
Xylophon & Co
In unserem Alltag ist das gemeinsame Singen und Musizieren fest verankert. Wir musizieren gemeinsam mit den Kindern, singen zu Bewegungsliedern oder tanzen einfach fröhlich zur Musik (siehe auch Singkreis). Zur Untermalung haben wir diverse kleine Instrumente, wie z.B. das Xylophon, Klangstäbe und Rasseln in unseren Gruppen, die dabei helfen, den Kindern schon früh ein Gefühl & Gespür für Rhythmik zu ermöglichen.
Y wie …
Yoga
Im Rahmen des Familienzentrums bieten wir in unseren Räumlichkeiten verschiedene Angebote an. Darunter fällt unter anderem Yoga, Themenabende u. v. m. Schauen Sie für die aktuellen Angebote gerne auf unserer Homepage vorbei.
Z wie …
Zahnärztlicher Dienst
Einmal im Jahr kommt der zahnärztliche Dienst zu uns in die Einrichtung und zeigt den Kindern spielerisch den sinnvollen Umgang mit der Zahnbürste und erste Berührungspunkte mit dem Thema Zahnarzt.
Zu Ende
…und hiermit sind wir auch schon beim Ende unseres Kita-ABC’s angelangt.
Wir danken Ihnen sehr für Ihr Interesse und hoffen, Ihnen hiermit bereits erste offene Fragen beantwortet zu haben.
Sollten dennoch mal Unklarheiten oder Fragen aufkommen, scheuen Sie sich bitte nicht uns anzusprechen. Sowohl unsere Erzieher und unsere Leitung, haben „ fast“ jederzeit ein offenes Ohr für ein konstruktives Feedback, Ideen Ihrerseits, positive Worte und freuen sich über die Begegnungen mit Ihnen und Ihren Kindern.
Letzte Aktualisierung 15.02.2024
